Nur ein gesunder Hund ist glücklich.
Und nur ein glücklicher Hund ist gesund.

Ausbildungsinhalte: Von Nährstoffen bis Verhalten

Wohlbefinden, Gesundheit und Lebenserwartung eines Hundes werden maßgeblich von seiner Ernährung beeinflusst. Als Hundeernährungsberater(innen) übernehmen wir sehr große Verantwortung für den Hund und seine Entwicklung.

Wichtig ist es deshalb, zunächst die Funktionen von Nährstoffen zu kennen, ihre Wechselwirkungen und Stoffwechselprozesse, die bei der Ernährung eines Hundes eine grundlegende Rolle spielen. Nur auf Basis dieses Wissens können wir als Ernährungsberater eine fundierte und qualitativ hochwertige Arbeit leisten. Das gesamte Modul 1 widmet sich  dem Themenkomplex Nährstoffe.

Mindestens genauso wichtig ist es, den Gesundheitsstatus des Hundes fundiert abklären zu können und Symptome - von Pfoten lecken über Sodbrennen, Gras fressen, Durchfall bis hin zu Verhaltensauffälligkeiten - in der Praxis sicher einordnen zu können. Die Ausbildung befasst sich daher in Modul 2 und 3 insbesondere mit der Physiologie und Pathophysiologie, der Symptomatik, den Möglichkeiten der Diagnostik und der Interpretation von Laborwerten. Dies befähigt den Berater, den Hund und seinen Halter in Zusammenarbeit mit einem Tierarzt, Tierheilpraktiker oder Verhaltensberater bestmöglich zu unterstützen.

In der Ausbildung geht es darum, den Hund als Individuum zu begreifen, sowohl mit seinen rassespezifischen Veranlagungen als auch in Wechselwirkung und Beziehung zu seinem Halter und seinem Lebensumfeld. Jenseits von vorgefertigten Tabellenwerken und genormten Futtermengenberechnungen verstehen wir Ernährung und Verhalten als ganzheitliches Spannungsfeld. So kann atypisches Verhalten sowohl ein Ausdruck der Kommunikation als auch ein Hinweis auf Mangelernährung oder Krankheiten sein. Über den Zusammenhang von Stress und Kommunikation wird Jan Nijboer in Modul 4 referieren.

Es gehören Erfahrung, Empathie und auch Fingerspitzengefühl dazu, um die vielfältigen Unterschiede - resultierend aus Alter, Rasse, Lebensumfeld, Gesundheit und anderen Faktoren - richtig zu bewerten und individuelle Ernährungspläne entwickeln zu können. Denn jeder Hund ist ein Einzelfall. Deshalb wird es für zertifizierte Ernährungsberater mindestens ein- bis zweimal jährlich Fortbildungen und Fallbesprechungen über Organ- und Stoffwechselerkrankungen, Endo- und Ektoparasiten, Genetik, Neurobiologie, Rassespezifität, Toxikologie (Pharmakologie, Umwelt, Nahrung) und weitere mehr geben. In Modul 5 der Ausbildung führen wir die in den vorangegangenen Modulen erworbenen Kompetenzen zusammen, um selbstständig beratend tätig werden zu können.

Um im Rahmen der Beratungstätigkeit qualitativ arbeiten und fundierte Maßnahmen ergreifen zu können, ist es wichtig die notwendigen Informationen zu erhalten. Deshalb widmen wir uns in Modul 6 auch dem Thema Gesprächsführung, Didaktik und Rhetorik.

Prüfung

Am Abschluss der Ausbildung findet eine Prüfung (optional) statt. Die Prüfung besteht aus einem mündlichen Teil, in dem ein Beratungsgespräch von etwa 1,5 Stunden absolviert wird. Die zu beratenden Kunden bringen unterschiedlichste Problemstellungen oder Fragen in Sachen Hundeernährung mit. Die einzelnen Beratungen werden sowohl didaktisch und rhetorisch als auch fachinhaltlich geprüft und gemeinsam besprochen. In der schriftlichen Prüfung erhält der zu prüfende Teilnehmer Vorgaben über einen ausgewählten Hund, um daraus selbständig einen individuellen Ernährungsplan zu erstellen, der auf seinen fachlichen Inhalt geprüft und besprochen wird. Nach bestandener Prüfung erhalten die Teilnehmer ein Abschlusszertifikat.

Lizenznutzung

Ist die Prüfung mit der Note „Gut" oder besser bestanden, besteht die Möglichkeit der Lizensierung zum Hundeernährungsberater und -therapeut und der Lizenznutzung. Die Lizenz umfasst die Nutzung des Ausbildungssiegels „Zertifizierter Hundeernährungsberater und -therapeut", eine jährliche Fortbildung und die Geschäftsausstattung in Form von Visitenkarten, Geschäftspapieren und Werbematerialien.

Die Ausbildung richtet sich an Personen, die sich zum Thema gesunde Hundeernährung weiterbilden möchten. Eine Vorbildung als Hundeerziehungsberater/trainer(in), Tierheilpraktiker(in), Tierarzt/helfer(in) und/oder Physiotherapeut(in) ist günstig, aber nicht zwingend notwendig. Insbesondere für diese Berufe ist diese Weiterbildung aber sehr wertvoll, da viele Krankheiten und Verhaltensauffälligkeiten ohne eine Änderung der Ernährung nur eingeschränkt therapierbar sind.

Referenten

Kosten

Bei Vorauszahlung der kompletten Ausbildungsreihe erhalten Sie einen Rabatt von 5% auf die Gesamtsumme von 1.995,00 €. Die ermäßigte Seminargebühr beträgt 1.895,25 €.
Bei Ratenzahlung ist eine Anzahlung in Höhe von 495,00 € zahlbar bis zum 15.01.2018 fällig, sowie 6 Monatsraten zu je 250,00 € ab März 2018 jeweils zum ersten des Monats.
Die Prüfungsgebühr beträgt 150,00 €.
Weitere Informationen zu den Gebühren und Konditionen erhalten Sie im Anmeldeformular (Download PDF-Datei "Anmeldung Ausbildung"). 

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Infoflyer Ausbildung

Anmeldung Ausbildung Hundeernaehrungsberatung 2019

Impressionen von dem Jahrgang 2018