Allgemeine Geschäftsbedingungen 

§ 1 Anwendbarkeit der AGB

Die AGB regeln alle Geschäftsbeziehungen zwischen Gesundes Hundeleben, vertreten durch Caroline Schönberger (i. F. „Dienstleister“), und Hundebesitzer, Tierhalter oder Verfügungsberechtigten (i. F. „Auftraggeber“) als Beratungsvertrag gem. § 611 Abs. 1 BGB. Abweichende Vereinbarungen, Bedingungen, Ergänzungen oder Abstriche gelten nur nach schriftlicher Bestätigung des Dienstleisters. Diese AGB gelten ab 01.01.2019 bis auf Widerruf und setzen alle älteren AGB außer Kraft.

§ 2 Vertragsschluss

Der Behandlungsvertrag kommt zustande, wenn der Auftraggeber das generelle Angebot des Dienstleisters annimmt und sich an ihn zum Zwecke der Beratung wendet. Der Dienstleister ist jedoch berechtigt, einen Beratungsvertrag ohne Angabe von Gründen abzulehnen, insbesondere wenn ein erforderliches Vertrauensverhältnis nicht erwartet werden kann, es um Beschwerden geht, die der Dienstleister aufgrund seiner Spezialisierung oder aus gesetzlichen Gründen nicht beraten kann oder darf, oder aus Gründen, die ihn in Gewissenskonflikte bringen können. Hierbei bleibt der Honoraranspruch des Dienstleisters für die bis zur Ablehnung entstandenen Leistungen, einschließlich Beratung, erhalten.

§ 3 Beratungsvertrag

Der Dienstleister erbringt seine Dienste gegenüber dem Auftraggeber durch das Anwenden der Kenntnisse und Fähigkeiten der Hundeernährung zur Beratung beim Tier. Die Dienste erfolgen gem. §§ 611, 612 BGB sowie auf Grundlage der AGB. Eine über die Beratung des Tieres hinausgehende Heilung wird nicht geschuldet. Vom Dienstleister werden auch Heilungsmethoden angewendet, die schulmedizinisch nicht anerkannt sind und/oder nicht dem Stand der Wissenschaft entsprechen. Diese Methoden sind allgemein auch nicht kausal-funktional erklärbar und insofern nicht zielgerichtet. Daher kann ein subjektiv erwarteter Erfolg der Methode weder in Aussicht gestellt noch garantiert werden. Ein Heilversprechen kann nicht gegeben werden und ist überdies gesetzlich unzulässig. Der Dienstleister darf keine Attestierungen vornehmen und keine verschreibungspflichtigen Medikamente verordnen.

§ 4 Haftungsausschluss

Die übermittelten Informationen des Dienstleisters stellen keine Diagnose, Therapie oder Behandlung dar, sondern lediglich eine Futterempfehlung. Der Auftraggeber trägt stets die Verantwortung für seinen Hund. Der Erfolg der Beratung liegt zum größten Teil außerhalb des Einflussbereiches des Dienstleisters und hängt im Wesentlichen von der Mitarbeit und Umsetzung der Vorgaben durch den Auftraggeber ab und kann daher nicht garantiert werden. Der Auftraggeber ist darüber informiert, dass die Beratung des Dienstleisters keine medizinische Diagnose, Beratung und Behandlung durch einen Tierarzt ersetzen kann. Die individuell beauftragten Futterpläne basieren auf aktuellen Informationen ernährungswissenschaftlicher Erkenntnisse unter der Berücksichtigung der BARF-Prinzipien. Dabei ist zu beachten, dass mit den erstellten Futterplänen bei einigen Nährstoffen die derzeit gültigen wissenschaftlichen Bedarfswerte für Hunde und Katzen gemäß National Research Council (NRC) nicht erreicht werden. Bis dato wurden keine wissenschaftlich belegten, angepassten Bedarfswerte für gebarfte Tiere vom NRC veröffentlicht.  Der Dienstleister ist bemüht, alle Arbeiten mit größter Sorgfalt und unter Beachtung allgemein branchenüblicher Kenntnisse und unter Beachtung allgemein anerkannter ernährungswissenschaftlicher Grundsätze auszuführen. Der Dienstleister trägt nicht das Risiko für negative Auswirkungen, die zu unerwünschten Begleiterscheinungen im Zusammenhang mit dem zur Verfügung gestellten Futterplan geführt haben. Alle Empfehlungen und Analysen erfolgen nach bestem Wissen und Gewissen. Trotz größter Sorgfalt kann von dem Dienstleister keine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit der Informationen übernommen werden. Der Dienstleister haftet nicht für Schäden einschließlich Folgeschäden gleich welcher Art, die auf Grund der Verwendung bzw. Nutzung des zur Verfügung gestellten Futterplans entstehen. Die Haftung für jegliche Art von Schäden einschließlich Folgeschäden, die sich aus dem Gebrauch der auf der Internet-Seite www.gesundeshundeleben.de veröffentlichten Informationen ergeben, ist ausgeschlossen.

§ 5 Mitwirkung des Auftraggebers

Zu einer aktiven Mitwirkung ist der Auftraggeber nicht verpflichtet. Der Dienstleister ist jedoch berechtigt, die Beratung abzubrechen, wenn das erforderliche Vertrauensverhältnis nicht mehr gegeben erscheint, insbesondere wenn der Auftraggeber Beratungsinhalte negiert, erforderliche Auskünfte zur Anamnese unzutreffend oder lückenhaft erteilt oder Beratungsmaßnahmen vereitelt. Der Dienstleister haftet nicht für Verletzungen oder sonstige Schäden am Tier, die durch Mitwirkung des Auftraggebers an dem Futterplan verursacht werden. Tiere, die an einer Gruppenveranstaltung teilnehmen, müssen haftpflichtversichert, geimpft und frei von ansteckenden Krankheiten sein. Während der Veranstaltung gilt die gesetzliche Leinenpflicht (§ 2 Abs. 2 LHundG). Der Auftraggeber haftet unmittelbar und in voller Höhe für sämtliche Schäden, die an Personen, Praxisausrüstung oder Praxiseinrichtung durch ihn oder das Tier verursacht werden.

§ 6 Terminvereinbarung

Untersuchungs- und Beratungstermine gelten als vertraglich vereinbart, wenn diese vom Dienstleister auf dem Postweg, per E-Mail, Telefon oder anderem elektronischen Wege bestätigt wurden. Bei Hausbesuchen kann es aufgrund unvorhersehbarer Beeinträchtigungen (insb. Beeinträchtigungen im Straßenverkehr oder der Wetterlage) zu Verzögerungen kommen. Sofern der Auftraggeber eine Telefonnummer überlassen hat, erfolgt eine unverzügliche Benachrichtigung über die Verzögerung. Kann ein Termin aufgrund einer Verhinderung des Dienstleisters nicht wahrgenommen werden, bietet dieser einen zeitnahen Ersatztermin an. Weitere Ansprüche bestehen nicht. Verspätet sich der Auftraggeber um mehr als 15 Minuten, wird das volle Honorar berechnet, auch wenn die Leistung dann nur teilweise oder gar nicht in Anspruch genommen werden kann.

§ 7 Rücktritt- und Stornoklausel

Tritt der Auftraggeber bei Ankunft des Dienstleisters vom Beratungsvertrag zurück oder ist er nicht anzutreffen oder erscheint er ohne Absage nicht zum Termin, wird das volle Honorar zzgl. etwaiger Fahrtkosten berechnet. Ausgenommen von dieser Regelung sind wichtige, unverzüglich mitzuteilende und nachzuweisende Gründe in Form von unverschuldetem und unabwendbarem Zufall.

§ 8 Zahlungsbedingungen

Der Dienstleister hat für seine Dienste Anspruch auf ein Honorar. Soweit das Honorar nicht individuell zwischen Dienstleister und Auftraggeber vereinbart wurde, gelten die in der aktuell gültigen Preisliste aufgeführten Sätze. Die Anwendung anderer Gebührenordnungen oder Gebührenverzeichnisse ist hiermit ausgeschlossen. Die Honorare sind für jede Beratung vom Auftraggeber in bar oder per Überweisung zu bezahlen. Sind mehrere, regelmäßige Beratungsgänge erforderlich, kann jeweils zum Ende eines Monats eine Sammelrechnung erstellt werden. Eine detailliert aufgeschlüsselte Rechnung wird dem Auftraggeber auf Wunsch per Post oder E-Mail übersandt. Sofern die Leistung nicht gegen sofortige Zahlung erbracht wurde, sind sämtliche Rechnungen umgehend nach Erhalt zur Zahlung fällig. Als Zahlungsziel werden 14 Tage nach Erhalt der Rechnung gesetzt (§ 271 Abs. 2 BGB). Der Auftraggeber kommt bei Überschreitung der o. g. Zahlungsfrist sofort in Zahlungsverzug. Der Dienstleister wird nur eine einzige Mahnung versenden; erfolgt die Zahlung dann nicht innerhalb der gesetzlichen Frist, wird ohne weitere Benachrichtigung das gerichtliche Mahnverfahren in Anspruch genommen.

§ 9 Gesetzliche Vorschriften

Die Abgabe von frei verkäuflichen Nahrungsergänzungsmitteln und anderen Hilfsmitteln ist dem Dienstleister oder mit ihm wirtschaftlich verbundenen Unternehmen gestattet. Unter der Prämisse der freien Wahl der Verkaufsstelle können diese Produkte vom Dienstleister in Gewinnerzielungsabsicht verkauft oder gegen Provision vermittelt werden.

§ 10 Auskunftspflicht des Dienstleisters

Der Dienstleister ist aufgrund gesetzlicher Vorschriften zur Weitergabe der Auftraggeberdaten verpflichtet, z. B. bei meldepflichtigen Erkrankungen, bei bestimmten Diagnosen oder auf behördliche bzw. gerichtliche Anordnung. Der Dienstleister führt Aufzeichnungen über seine Leistungen (Beratungsakte). Dem Auftraggeber steht eine Einsicht in diese Beratungsakte nicht zu. Ferner kann der Auftraggeber nicht verlangen, dass der Dienstleister diese Beratungsakte herausgibt. Sofern der Auftraggeber eine Beratungsakte verlangt, erstellt der Dienstleister diese kostenpflichtig. Sollten sich in der Beratungsakte Originale befinden, werden diese der Beratungsakte in Kopie beigefügt und mit dem Vermerk „Kopie“ oder „Abschrift“ versehen. Die Beratungsakten werden vom Dienstleister zehn Jahre nach der letzten Leistung vernichtet. Die Vernichtung wird nicht durchgeführt, wenn plausible Gründe dafür vorliegen, dass die Beratungsakte für Beweiszwecke benötigt wird.

§ 11 Datenschutz

Der Auftraggeber ist damit einverstanden, dass seine persönlichen Daten aufgrund des Vertragsverhältnisses zum Zwecke der automatischen Verarbeitung gespeichert werden und verzichtet auf eine besondere Benachrichtigung nach BDSG. Kontaktdaten sowie Inhalte von Beratungsgesprächen unterliegen der Schweigepflicht gem. Sie dürfen nur mit schriftlicher Bestätigung des Auftraggebers an Dritte weitergegeben werden. Auf die Schriftform kann verzichtet werden, wenn die Auskunft im Interesse des Auftraggebers erfolgt und dessen mutmaßlichem Willen entspricht.

§ 12 Seminare/Vorträge/Veranstaltungen 

Die Anmeldung zu Seminaren/Vorträgen muss schriftlich per Brief oder E-mail erfolgen. Die Kursgebühr ist bis 4 Wochen vor der Veranstaltung zu überweisen. Bei Rücktritt bis vier Wochen vor Seminarbeginn seitens des Teilnehmers werden 60% der Kursgebühren berechnet. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen wird die komplette Seminargebühr fällig, es kann allerdings ein Ersatz-Teilnehmer gestellt werden. Sofern es eine Warteliste für ein Seminar gibt, wird auf die Gebühr verzichtet. 
Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs bearbeitet. Der Teilnehmer erhält eine Anmeldebestätigung. Sofern eine Veranstaltung bereits ausgebucht ist, wird der Teilnehmer benachrichtigt und kann auf Wunsch verbindlich auf eine Warteliste gesetzt werden. 
Ton- und Bildaufnahmen sind während Veranstaltungen/Beratungen nicht gestattet. Alle Rechte daran sind dem Berater/Veranstalter vorbehalten.

§ 13 Urheberrecht 

Die Unterrichtsmaterialien (insb. Skripte, Handouts, Präsentationen) werden dem Teilnehmer  im Rahmen von Aus- oder Weiterbildungen ausschließlich zur alleinigen und nicht übertragbaren persönlichen Nutzung überlassen. Diese sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung (auch in Auszügen) außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne schriftliche Zustimmung von Gesundes Hundeleben unzulässig und strafbar. Dies gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen oder Verwendung zu Unterrichtszwecken außerhalb der Seminare und Vorträgen. 
Alle Futterpläne und Unterlagen, die dem Auftraggeber für die individuelle Verwendung von dem Dienstleister übersandt werden, sind urheberrechtlich geschützt. Die Weitergabe und/oder Veröffentlichung der Futterpläne, Unterlagen, Empfehlungen oder Korrespondenz zwischen Auftraggeber und Dienstleister, sei es in elektronischer, gedruckter oder anderweitiger Form, von dem Auftraggeber an Dritte ist nicht zulässig. Jede Weitergabe an Dritte bedarf der schriftlichen Genehmigung des Dienstleisters. Eine Zuwiderhandlung unzulässig und strafbar.

§ 14 Salvatorische Klausel

Sollten einzelne Bestimmungen des Beratungsvertrages oder der AGB ungültig oder nichtig sein oder werden, so bleibt die Rechtswirksamkeit aller anderen Bedingungen hiervon unberührt. 
§ 139 BGB findet keine Anwendung.

§ 15 Erfüllungsort und Gerichtsstand

Erfüllungsort und Gerichtsstand für beide Parteien ist Hamburg.