Nur ein gesunder Hund ist glücklich.
Und nur ein glücklicher Hund ist gesund.

Wir selbst lernen und spüren, was gut für uns ist. Unsere Hunde hingegen sind in einer urbanen Umgebung abhängig von unserer Fürsorge für ihr körperliches, geistiges und soziales Wohlergehen. 

Die artgerechte Ernährung ist eine der wichtigsten Grundlagen für die Gesundheit, Langlebigkeit und Lebensfreude des Hundes. Jeder Hund hat dabei seine speziellen, ganz persönlichen Bedürfnisse, die sich  nicht nur über Gewicht, Größe, Alter und Aktivität sondern auch aus der Rasse, dem individuellen Hormonhaushalt, der Jahreszeit, dem Gesundheitszustand und der aktuellen Lebenssituation ergeben. Denn Hund ist nicht gleich Hund.

Schon gewusst?

Es gibt keine andere Haustierart mit derart starker Größenvariation. Bedingt durch die unterschiedlichen Selektionsziele der Hundezucht, stehen sich Riesenrassen mit Gewichten um 60kg und Zwergrassen mit einem durchschnittlichen Gewicht von 4kg gegenüber. 
Zwergrassen und Kleinhunde besitzen im Verhältnis zur Körpermasse einen doppelt so großen Verdauungstrakt und eine doppelt so große Leber wie große Hunde und Riesenrassen. Auch die Körperoberfläche ist bei Zwergrassen und Kleinhunden im Verhältnis zur Körpermasse deutlich größer. Der Energiebedarf ist bei größerer Körperfläche höher, da mehr Energie benötigt wird um die Körpertemperatur aufrecht zu erhalten. Auch physiologische rassespezifische Merkmale wie Unterhautfettgewebe, Pigmentierung und Fellbeschaffenheit sind Faktoren für den Nährstoffbedarf. 

Als zertifizierte Ernährungsberaterin für Hunde und Hundeverhaltensberaterin lege ich großen Wert auf eine ganzheitliche Betrachtung, die immer die individuellen Bedürfnisse Ihres Hundes und ihre persönlichen Lebensumstände berücksichtigt. 

Auch beim Hund gilt: Er ist, was er frisst.

Neben der Versorgung mit Energie- und Nährstoffen hat die Ernährung auch einen direkten Einfluss auf das Verhalten des Hundes. Welche verhaltensrelevanten Botenstoffe gebildet werden hängt davon ab, welche Grundbaustoffe man dem Hund mit der Ernährung zuführt. Im englischen Sprachraum ist diese ›behavioral medicine‹ bereits an vielen Universitäten und Tierkliniken in der Verhaltensberatung etabliert. 

Er ist, wie er frisst.

Daneben wirken Lebensumfeld, Beschäftigung und Stress immer spürbar auf den Organismus ein. Denn  auch dem Hund kann „etwas auf den Magen schlagen“, „an die Nieren gehen“ oder „eine Laus über die Leber laufen“. Möchte man diese Stressoren oder als problematisch angesehenes Hundeverhalten dauerhaft zu einer harmonischen Mensch-Hund Beziehung wandeln, ist es wichtig, alle Gegebenheiten des Hundes und des Umfeldes mit einzubeziehen und mögliche Zusammenhänge zu erkennen.  

Ich arbeite fallspezifisch, immer im Sinne Ihres Hundes und unabhängig von Herstellern und Produzenten.